GUIDOR® easy-graft – synthetische Knochenersatzmaterialien
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Guidoreasy-graft

synthetische Knochenersatzmaterialien
Vorhersagbare Regeneration.
Einfache Handhabung.
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Während des Auftragens formbar, nach dem Einbringen stabil
Die In-situ-Aushärtung unterstützt eine Stabilisierung des Blutgerinnsels
In vollständig und teilweise resorbierbaren Varianten erhältlich

Klinische Herausforderung & Lösung

Knochentransplantate benötigen Stabilität
von der ersten Minute an

Bei der dentalen und maxillofazialen Knochenregeneration ist die Transplantatstabilität für eine vorhersagbare Abheilung höchst wichtig. Konventionelles Granulat kann migrieren, kollabieren oder zusätzliche Eindämmung benötigen, was die Komplexität und Variabilität steigert. GUIDOR® easy-graft wurde entwickelt, um diese Herausforderungen zu lösen. Hierzu wurde einfache Handhabung mit kontrollierter Aushärtung in situ kombiniert, was ein stabiles Gerüst direkt an der Defektstelle schafft.

Ein Transplantat, das sich während der Einbringung anpasst
und Stabilität bietet, wo sie benötigt wird.

GUIDOR® easy-graft ist während der Einbringung formbar und härtet in situ bei Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten aus. Dieser kontrollierte Übergang ermöglicht eine präzise Defektfüllung und zugleich eine frühe Stabilität der Transplantatstelle. Innerhalb von etwa einer Minute bildet das Material ein kohäsives, poröses Gerüst aus miteinander verbundenen Kalziumphosphatkörnchen, was eine vorhersagbare Knochenregeneration unterstützt.

GUIDOR® easy-graft – synthetische Knochenersatzmaterialien

Indikationen & Materialoptionen

Ausgelegt auf vorhersagbare Regeneration
bei größtenteils unbelasteten, vorzugsweise mehrwandigen Defekten.

GUIDOR® easy-graft CLASSIC / CLASSIC+ und CRYSTAL+ sind für dentale und maxillofaziale Knochendefekte vorgesehen, bei denen eine stabile Transplantation und eine kontrollierte Regeneration erforderlich sind.

Welches easy-graft-Material
ist für Ihre klinischen Ziele geeignet?

GUIDOR® easy-graft ist in zwei verschiedenen Kalziumphosphat-Zusammensetzungen und zwei Granulatformen erhältlich, wodurch Kliniker das am besten geeignete Resorptionsprofil für jede klinische Indikation auswählen können.

vollständig resorbierbar

CLASSIC / CLASSIC+

GUIDOR® easy-graft CLASSIC / CLASSIC+ besteht aus phasenreinem ß-Trikalziumphosphat. Das Material wird innerhalb von etwa 5 bis 15 Monaten vollständig resorbiert und kein synthetisches Knochenersatzmaterial verbleibt im Körper.

Teilweise resorbierbar

CRYSTAL+

GUIDOR® easy-graft CRYSTAL+ besteht aus biphasischem Kalziumphosphat (60 % Hydroxyapatit, 40 % ß-TCP). Der Hydroxyapatit-Bestandteil dient als stabiles Gerüst, das im neu gebildeten Knochen eingebettet wird und die langfristige Volumenerhaltung unterstützt.

GUIDOR Applikator GUIDOR Mikroskop-Ansicht

Verbesserte Knochenbildung

CLASSIC+ / CRYSTAL+

Aufbauend auf dem ursprünglichen Design mit runden Granulaten zeichnen sich die Versionen CLASSIC+ und CRYSTAL+ durch unregelmäßig geformte Granulate aus, wodurch der Zwischenraum zwischen den Granulaten vergrößert und die Neubildung von Knochen gefördert wird.

GUIDOR® easy-graft – synthetische Knochenersatzmaterialien

Sie fragen sich, wie GUIDOR® easy-graft Ihre Knochentransplantate verbessern kann?

Wenden Sie sich an uns und erfahren Sie mehr über das formbare Granulat, das stabile Gerüst und die hohe Porosität, die in Kombination für vorhersagbare Ergebnisse sorgen.

KONTAKT

Schritt-für-Schritt-Anwendung

Einfacher, kontrollierter Arbeitsablauf.

Schritt für Schritt 1 – BioLinker hinzufügen
1

BioLinker hinzufügen

Geben Sie den mitgelieferten BioLinker in die Spritze mit dem Granulat.

Schritt für Schritt 2 – Das Granulat aktivieren
2

Das Granulat aktivieren

Bewegen Sie den Kolben vorsichtig 1 bis 3 Mal hin und her, um eine gleichmäßige Benetzung zu erzielen.

Schritt für Schritt 3 – Direkt einbringen
3

Direkt einbringen

Bringen Sie das formbare Material direkt in die Defektstelle ein.

Schritt für Schritt 4 – Aushärtung in situ
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Aushärtung in situ

Bei Kontakt mit Blut härtet das Material in situ aus und bildet so ein stabiles Gerüst.

Funktionsprinzip

Drei integrierte Komponenten
Ein vorhersagbares Ergebnis.

GUIDOR® easy-graft kombiniert drei sich ergänzende Komponenten, die zusammenarbeiten, um eine stabile Transplantateinbringung und kontrollierte Regeneration zu unterstützen:

Mikroskop-Ansicht der Anwendung
1

Kalziumphosphat-Granulat

Osteoinduktives Gerüst, das die Knochengeneration unterstützt.

2

PLGA-Polymerbeschichtung

Bindet Granulat vorübergehend zu einer kohäsiven, formbaren Masse und wird allmählich resorbiert.

3

BioLinker-N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP)

Weicht die Polymerbeschichtung während des Einbringens vorübergehend auf und wird nicht dem Einbringen schnell eliminiert.

Jedes Körnchen ist mit PGLA vorbeschichtet BioLinker Inhalt mit der Spritze hinzugefügt Polymerbeschichtung des Granulats weicht auf

Jedes Körnchen ist mit PGLA vorbeschichtet.

Wenn der mitgelieferte BioLinker dem Inhalt der Spritze hinzugefügt wird, weicht er die Polymerbeschichtung des Granulats auf und bildet so eine klebrige, formbare Masse.

BioLinker entfernen

Über 90 % des Biolinkers wird innerhalb von drei Stunden nach der Transplantation aus dem Knochenersatzmaterial entfernt (1) und innerhalb von 1-3 Tagen über den Urin ausgeschieden (2-5). Nach Entfernung des Biolinkers härtet das Knochentransplantat an der Defektstelle aus und gewährleistet, dass das Transplantat an Ort und Stelle bleibt.

BioLinker wird entfernt - Stufe 1
BioLinker wird entfernt - Stufe 2
BioLinker wird entfernt - Endzustand

>90 % des BioLinker wird
innerhalb von 3 Stunden entfernt.

Diagramm: BioLinker wird innerhalb von 3 Stunden entfernt
Farbige Elektronenmikroskop-Aufnahme der Resorption

Während der Resorption

Farbige Elektronenmikroskop-Aufnahme von GUIDOR® easy-graft CRYSTAL+, die die Resorption der PLGA-Beschichtung (orange) und die Freilegung von biphasischem Kalziumphosphat (weiß) zeigt.

Elektronenmikroskop-Aufnahme aus einer In-vitro-Abbaustudie

PLGA-Resorption

Elektronenmikroskop-Aufnahme aus einer In-vitro-Abbaustudie.

Klinische Evidenz

Unterstützt durch umfangreiche präklinische
und klinische Evidenz.

Die Verwendung von GUIDOR® easy-graft wird durch zahlreiche in-vivo-Studien sowie präklinische und klinische Studien zu einem breiten Spektrum an Indikationen abgedeckt, darunter Kammerhaltung, Sinusboden-Elevation und periimplantäre Defektregeneration.

VERÖFFENTLICHUNGEN UND KLINISCHE STUDIEN

Erhalten Sie maßgeschneiderte Einblicke in das GUIDOR® easy -Transplantat für Ihre Praxis.

Fordern Sie Informationen zu Indikationen, Tipps zur Handhabung und Materialoptionen für Ihre Bedürfnisse an.

Kontakt
Illustration

Lösungen auf einen Blick

GUIDOR Produktbild Box GUIDOR Produktbild
CLASSIC
CLASSIC+
CRYSTAL+
Zusammensetzung Phasenreines ß Trikalziumphosphat (> 99 %) Biphasisches Kalziumphosphat
(60 % Hydroxyapatit / 40 % ß-TCP).
Granulatgröße 500 – 630 μm (0,15ml)
500 – 1000 μm (0,25 und 0,4ml)
450 – 630 μm (0,15ml)
450 – 1000 μm (0,25 und 0,4ml)
Granulatform Rund Unregelmäßig Unregelmäßig
Anwendungsgebiete
  • Defekte nach Entfernung von Knochenzysten
  • Peridentale Defekte
  • Periimplantäre Defekte
  • Augmentation des Alveolarkamms (z.B. gesteuerte Knochenregeneration – GBR)
  • Defekte nach Wurzelspitzenresektion
  • Extraktionsdefekte
Produktcodes – Einzelpackung
0,15 ml
0,25 ml
0,4 ml
C11-015
C11-075
C11-005
C11-115
C11-175
C11-105
C15-115
C15-175
C15-105
Produktcodes – Dreierpack
0,15 ml
0,25 ml
0,4 ml
C11-012
C11-072
C11-002
C11-112
C11-172
C11-102
C15-112
C15-172
C15-102
Verfügbarkeit USA Nur EU

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

MATERIALEIGENSCHAFTEN
ANWENDUNGEN
INDIKATIONEN

Wo liegt der Unterschied zwischen GUIDOR® easy-graft CLASSIC und CRYSTAL+?

GUIDOR® easy-graft CLASSIC enthält phasenreines ß Trikalziumphosphat (ß-TCP) und wird über 5 bis 15 Monate hinweg resorbiert. GUIDOR® easy-graft CRYSTAL+ enthält biphasisches Kalziumphosphat (60 % Hydroxyapatit, 40 % ß-TCP). Dieses Produkt ist teilweise resorbierbar. Das BCP dient als stabiles Gerüst zur langfristigen Volumenerhaltung und wird in den neu gebildeten Knochen eingebettet.

GUIDOR® easy-graft CLASSIC+ und GUIDOR® easy-graft CRYSTAL+ – Wie entscheide ich, welches Material im jeweiligen Fall geeignet ist?

Die Wahl des Materials ist eine Frage der Präferenzen des Klinikers und der Eingriffsplanung. Siehe Zeitplan/Phasen der Zahnimplantation.

GUIDOR® easy-graft CRYSTAL+: Umfasst GUIDOR® easy-graft CRYSTAL+ zwei verschiedene Granulattypen (HA und ß-TCP)?

Nein. Jedes Granulatkörnchen besteht aus 60 % Hydroxyapatit und 40 % ß-TCP.

Mischen mit BioLinker: Wie lange sollte das GUIDOR® easy-graft-Granulat in der Spritze in Kontakt mit dem BioLinker bleiben?

Das Granulat muss vollständig mit BioLinker benetzt sein. Eine vollständige Benetzung kann durch 1- bis 3-maliges Hin- und Herbewegen des Kolbens und des Stopfens erzielt werden. Dies nimmt üblicherweise etwa 20 bis 40 Sekunden in Anspruch.

Sollten Defekte überfüllt werden?

Nein. Ein Überfüllen wird nicht empfohlen.

Wie sollte das GUIDOR® easy-graft-Material verdichtet werden?

Erfahrene GUIDOR® easy-graft-Anwender nutzen diverse Hilfsmittel wie abgeflachte Stopfen oder den Kolben der GUIDOR® easy-graft-Applikatorspritze. Bei größeren Flächen kann das Material gleichmäßig verdichtet werden, indem Sie ein mit physiologischer Kochsalzlösung befeuchtetes Stück Gaze 10 bis 30 Sekunden lang mit dem Finger andrücken.

Können GUIDOR® easy-graft-Produkte in Kombination mit Dentalmembranen verwendet werden?

Ja. Dies liegt im Ermessen des behandelnden Arztes.

Wann wird die Verwendung einer Membran empfohlen?

GUIDOR® easy-graft-Produkte sind stabil und erfordern bei Defekten mit drei oder vier Wänden keine Membran zur Eindämmung. Bei flachen Defekten (nicht konkave Defekte mit begrenzten Wänden) und Defekten ab einer bestimmten Größe könnte zusätzliche Unterstützung durch eine Membran erforderlich sein. An Stellen, an denen ein Periostlappens voller Dicke gebildet wird, könnte eine Membran ebenfalls nützlich sein, um ein Eindringen von Weichgewebe zu verhindern. Die Entscheidung für eine Membran ist Teil der Therapieplanung und liegt in der Verantwortung des Arztes.

Können GUIDOR® easy-graft-Produkte mit autogenem Knochen, Knochenersatzmaterialien oder Präparaten wie BMP-2 und Schmelzmatrixproteinen in der Applikationsspritze gemischt werden?

Nein. Bei einem Vermischen von GUIDOR® easy-graft-Produkten mit autogenen Knochenspänen oder Fremdstoffen kann das Material verfrüht in der Spritze aushärten oder die Aushärtung im Defekt ausbleiben. Hierdurch geht der einzigartige Handhabungsvorteil der GUIDOR® easy-graft-Produkte verloren.

Haften die GUIDOR® easy-graft-Produkte an der Knochenoberfläche?

Nein. GUIDOR® easy-graft-Produkte haften nicht an Gewebe und enthalten keine Klebstoffe. Die Körnchen des Granulats haften aufgrund ihrer PLGA-Beschichtung („klebrige Körnchen“) aneinander und bilden eine formbare Masse.

Können GUIDOR® easy-graft-Produkte nach dem Aushärten abgeschliffen werden?

Ein Abschleifen wird nicht empfohlen. Durch die Rotationskräfte kann sich das Transplantat im Defekt lockern, was die Knochenregeneration gefährden kann. Überschüssiges Material sollte vor dem Aushärten (z. B. mit einer Kürette) entfernt werden.

Muss das Material nach der Alveolentransplantation mit Weichgewebe bedeckt werden?

Nein. Das Material heilt auch ohne Weichgewebeabdeckung ab. Die Materialoberfläche sollte während der Alveolenerhaltung gut verdichtet werden. Je nach Form der Extraktionsalveole könnte eine Retention von Nutzen sein. Eine provisorische Versorgung kann die Transplantatoberfläche vor der Zunge und Lebensmittelresten schützen. Anwendungsbeispiele finden Sie im Sunstar GUIDOR-Leitfaden für die Kammerhaltung.

Wann kann ein Implantat eingesetzt werden, nachdem die Extraktionsalveole mit GUIDOR® easy-graft-Produkten gefüllt wurde?

Bei GUIDOR® easy-graft-Produkten handelt es sich um osteoinduktive Knochenersatzmaterialien. Der Zeitpunkt der Implantatinsertion kann anhand von Erfahrungen mit vergleichbaren Materialien (z. B. ß-TCP-Granulat, Knochenersatzmaterialien bovinen Ursprungs) gewählt werden. Eine eindeutige Antwort auf diese häufig gestellte Frage kann nicht gegeben werden, da die Knochenregeneration von den anatomischen und physiologischen Bedingungen an der Extraktionsstelle abhängt und der Zeitpunkt der Implantatinsertion von der jeweiligen Behandlungsphilosophie abhängt.

Kann mit GUIDOR® easy-graft ein Implantat unmittelbar eingesetzt und der Defekt daraufhin gefüllt werden?

Ja. Periimplantäre Lücken und Knochendefizite in der Umgebung von primär stabilisierten Implantaten können mit GUIDOR® easy-graft-Produkten gefüllt werden.

Können GUIDOR® easy-graft-Produkte für nicht primär stabilisierte Implantate verwendet werden?

Nein. Implantate müssen primär stabilisiert und im lokalen Knochen verankert sein. GUIDOR® easy-graft-Produkte eignen sich für das Auffüllen von Knochendefiziten in der Umgebung von Implantaten, die in makellosem Knochen verankert wurden.

Sind die GUIDOR® easy-graft-Materialien röntgendicht?

Ja. GUIDOR® easy-graft CLASSIC+ und GUIDOR® easy-graft CRYSTAL+ sind röntgendicht.

Wie lange bleiben GUIDOR® easy-graft-Produkte im Körper stabil?

Die Haftung des Granulats wird durch die PLGA-Beschichtung bestimmt. Es wird über einen Zeitraum von 3 bis 6 Wochen resorbiert. Während diesem Zeitraum nimmt die Festigkeit des Materials allmählich ab.

Ändert sich das Volumen des GUIDOR® easy-graft während des Heilungsprozesses?

Während der anfänglichen Zersetzungsphase könnte der easy-graft CLASSIC+ anschwellen, da er Körperflüssigkeiten aufnimmt, was für einen engen Kontakt mit dem umgebenden Knochengewebe sorgt. Bei der Anwendung bei größeren Defekten könnte der Patient ein leichtes Druckgefühl verspüren.

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